Platzordnung

Der Übungsplatz des Vereins Sektion Dienst- und Gebrauchshundewesen 1 und das Vereinsheim sollen für alle Mitglieder eine Erholungs- und Entspannungsstätte sein. Darum sollten diese Einrichtungen stets sauber und gepflegt sein und bleiben.
Alle Mitglieder und Besucher, die diese Einrichtung in Anspruch nehmen, sollten von sich aus und unaufgefordert ihr Bestes dazu tun.


Übungszeiten

In der Regel dauert eine Unterrichtseinheit 60 Minuten. Wochentag und Uhrzeit werden festgelegt und am „Schwarzen Brett“ ausgehangen. Abweichungen sind nach Rücksprache zwischen Übungsleiter und Trainingsteilnehmern möglich.

Übungsstunden

Die Teilnehmer werden gebeten, mit ihrem angeleinten Hund auf dem Übungsgelände zu
erscheinen. Befindet sich dort noch eine Übungsgruppe, so warten die Teilnehmer der
nachfolgenden Gruppe mit ihrem angeleinten Hund auf dem Vorplatz bis der Übungsplatz frei ist.
Sie sollen Ihren Hund mindestens 2 Stunden vor Trainingsbeginn nicht füttern (Gefahr der Magendrehung).
Die Ausrüstung (Halsband, Geschirr, Leine) ist vor Trainingsbeginn auf ihren Zustand zu prüfen, vor allem bei mit Mensch oder Hund unverträglichen Hunden, um Gefahrensituationen zu vermeiden.
Das Training muss so gestaltet werden, dass es nicht zur Gefahr für Mensch oder Tier wird.

Einteilung in Übungsgruppen

Die Einteilung der jeweiligen Übungsgruppen obliegt den Ausbildern / Ausbilderinnen.
Jeder Hundeführer arbeitet mit seinem Hund. Fremden Hunden werden nur nach Absprache mit dem jeweiligen Hundeführer Kommandos oder Belohnungen gegeben.
Wenn Sie einen jungen Hund haben, bedenken Sie, dass er noch nicht die gleiche Kondition hat wie ältere Hunde. Wenn die Kräfte Ihres Hundes nachlassen - er zeigt es, z.B. indem er sich ablegt oder andere Hunde weg beißt, verlassen Sie bitte den Trainingsplatz.

Anweisungen der Übungsleiter

Um auf dem Übungsgelände eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten,
und um eventuell auftretenden Problemen vorzubeugen, ist den Anordnungen der Übungsleiter Folge zu leisten.
Kinder dürfen sich während dem Training nur in der hundefreien Zone aufhalten.
Eltern haften für ihre Kinder.

Ableinen

Das Ableinen der Hunde erfolgt erst nach Anordnung der Übungsleiter.
Ohne Aufsicht oder Erlaubnis eines Ausbilders laufen Hunde auf dem Übungsgelände nicht frei. Wenn es die Zusammensetzung der Gruppe erlaubt, dürfen die Hunde auf Anweisung des Ausbilders vor und nach den Übungen gemeinsam spielen. Lassen Sie Hunde, die sich nicht kennen, niemals an der Leine zusammen. Außer beim Spiel und bei der Arbeit der Hunde gilt auf unserem gesamten Gelände Leinenpflicht.

Ausschluss von den Übungsstunden

Die Ausbilder sind berechtigt, einzelne Teilnehmer aus besonderem Anlass von der
Übungsstunde auszuschließen.
Hündinnen können während der Läufigkeit nur nach Absprache und Befürwortung durch die anderen anwesenden Hundeführer trainiert werden. Das Training hat erst zu erfolgen, nachdem der letzte Teilnehmer der festgelegten Übungsstunde seine Übung beendet hat. Vom Gruppentraining bleiben Hündinnen während der gesamten Läufigkeit ausgeschlossen. Während der Standhitze ist das Betreten des Platzes mit der Hündin verboten. Ab sieben Tagen vor Prüfungen einschließlich dem Prüfungstag selbst ist das Betreten des Platzes mit läufigen Hündinnen verboten. Sollte eine Prüfung mit einer läufigen Hündin abgelegt werden, so darf das Tier nur zur Prüfung selbst den Platz betreten. Die Wartezeit vor und nach Ablegung der Prüfung hat außerhalb des Geländes zu erfolgen. Die Ablegung der Prüfung mit der läufigen Hündin erfolgt immer nach der letzten Prüfungseinheit, unabhängig davon, welche Art der Prüfung mit der Hündin abgelegt werden soll.

Hunde, welche nicht zu einer Prüfung vorgestellt werden, sollten am Prüfungstag nicht mitgeführt werden.

Schutzdienst

Während des Schutzdienstes sind unnötiges Bellen und sonstiger Lärm auf ein Mindestmaß einzuschränken.

„Freies“ Training

„Freies“ Training (selbständig ohne Übungsleiter) während der festgelegten Übungsstunden darf nur nach Absprache mit dem jeweiligen Übungsleiter erfolgen.
Beim „freien“ Training sollte gegenseitige Rücksichtnahme geübt werden, vor allem beim Training vor anstehenden Prüfungen, von jungen Hunden oder von unverträglichen Hunden. Wenn sich ein Hundeführer durch das gleichzeitige Training eines anderen Hundeführers gestört fühlt, sollte der hinzukommende Hundeführer dies akzeptieren und warten.

Futter/Füttern

Das Füttern von Hunden oder Auslegen von Futter auf dem Übungsplatz ist verboten. Zu Ausbildungszwecken ( Voraussenden, Belohnen usw.) darf das Futter nur auf geeignete Unterlagen gelegt werden oder es wird dem Hund direkt in das Maul gegeben.

Verunreinigung des Platzes

Es ist darauf zu achten, dass die Hunde vor jeder Übungsstunde ausreichend Gelegenheit
haben, sich zu entleeren. Dies soll möglichst nicht auf dem Übungsgelände geschehen. Sollte
das dennoch einmal passieren - es sind Schaufeln da, so dass jeder Hundehalter die
Verunreinigung umgehend beseitigen kann. Wichtig ist , dass die Hunde ihr Geschäft nicht auf unsere Parkfläche oder den Weg machen – falls doch, Kot bitte aufnehmen !!!
Müllentsorgung kostet Zeit und Geld. Deshalb entsorgt jeder seinen Müll in die dafür vorgesehenen Behältnisse.
Rüdenbesitzer haben darauf zu achten, dass ihre Hunde das Vereinsheim sowie sämtliche Vereinsgeräte, insbesondere die Verstecke zum Revieren, nicht markieren.

Gesundheitsvorsorge (Impfung / Entwurmung)

Jeder Hundehalter hat dafür Sorge zu tragen, dass sein Hund über einen ausreichenden
Impfschutz verfügt. Das gilt besonders für eine gültige Tollwutschutzimpfung. Da die Hunde mit
sehr vielen anderen Hunden Kontakt haben, ist auch eine Impfung gegen Zwingerhusten ratsam.
Wir bitten auch alle Teilnehmer an den Übungsstunden darauf zu achten, dass Ihre Hunde
regelmäßig entwurmt werden. Ihr Hund darf keine ansteckenden Krankheiten haben. Er muss frei von Ungeziefer (Flöhe, Läuse und Würmer) sein.
Auf Verlangen des Übungsleiters ist der Impfpass vorzuzeigen.
Wenn der Verdacht einer ansteckenden Krankheit beim Hund vorliegt, ist das Betreten des Platzes mit dem Hund untersagt. Bei Krankheiten, welche auch über den Menschen übertragen werden können, z. B. Zwingerhusten, sollte der Platz auch durch den Hundeführer gemieden bzw. auf entsprechende Hygiene geachtet werden (z.B. mit frischer Kleidung und Schuhwerk auf den Platz erscheinen, keinen Kontakt zu den anderen Hunden aufnehmen)

Zwinger

Die auf dem Platz vorhanden Zwinger sind ausschließlich für ihre Besitzer bestimmt und werden nur für deren Hunde benutzt. Nur nach Absprache können sie von anderen Vereinsmitgliedern genutzt werden, müssen danach allerdings zwingend gereinigt werden.

Parken

Beim Ankommen und Parken fahren Sie bitte vorsichtig. Falls Sie die Heckklappe Ihres Fahrzeugs geöffnet lassen und sich Ihr Hund im Auto befindet, parken Sie bitte so, dass vorbeigeführte Hunde nicht erschrecken oder unnötig belästigt werden. Bei offenen Klappen müssen die Hunde angeleint sein.

Zutritt

Das Übungsgelände wird grundsätzlich nur während der Übungszeiten benutzt. Nicht-Mitglieder haben außerhalb der Übungszeiten keinen Zutritt zum Gelände.
Vereinsmitglieder dürfen den Platz auch außerhalb der Übungszeiten nutzen, übernehmen jedoch die volle Verantwortung für die Einhaltung der Platzordnung.

Rauchen

Auf den Übungsplätzen gilt Rauchverbot.
Auf dem übrigen Gelände darf geraucht werden. Zigarettenkippen werden in den dafür vorgesehenen Behältern entsorgt.

Haftung

Für Schäden am Hund, bzw. für Schäden, die dem Hundehalter widerfahren übernimmt der
Verein keine Haftung. Jeder Hundehalter hat sich daher durch eine Hundehaftpflichtversicherung selber absichern, die für Schäden durch den eigenen Hund aufkommt.
Die Geräte und Trainingshilfen sind sorgsam zu benutzen. Bei mutwilliger Beschädigung muss Schadenersatz geleistet werden.